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Novell - NetWare 5.0 - 50-640 - Erweiterte Administration


Allgemeines

Das Netware 5 OS besteht aus drei teilen : Kernel, Console, NLMs

Minimal Anforderungen:

  • Pentium 100
  • 64 MB RAM
  • 30 MB freier Speicherplatz auf der DOS Partition
  • 200 MB Festplattenplatz für das Volume SYS:
  • Netzwerkkarte
  • CD-ROM Laufwerk
  • Mouse (optional für JAVA Support)
  • VGA Grafikkarte (optional für JAVA Support)

NIEMALS verschieben, umbenennen, löschen das Volume SYS: oder eines der 16 Verzeichnisse.

Bei der Installation angelegte Verzeichnisse: CDROM$$.ROM, Deleted.sav, Etc, Java, JavaSave, License, Login, Mail, NDPS, NetBasic, Ni, Perl, Public, ReadMe, System und Temp

Console Hotkeys:

· <CTRL><ESC> liste aller momentanen Bildschirme

· <ALT><ESC> wechseln der Bildschirme

· <CTRL><ALT><ESC> down the Server oder abbrechen von Mounten der Volumes

Long NAME SPACE ist enabled per default !!

Netware Storage Servies (NSS)

Vorteile

o Handelt Dateien bis zu 8 TB

o Unlimited Dateien in einem Verzeichnis

o Schneller Dateizugriff

o Schnelleres Mounten der Volumes / schnelleres repair

o Geringe Speicheranforderung (32 MB Minimum)

o Unterstützt die meisten Speicher Devices

o Freier Speicherplatz auf verschiedenen Devices kann kombiniert werden.

o CDROM Volumes mounten / Dismounten automatisch

o 4 Netware Partitionen pro Festplatte

o Unlimited Volumes pro Netware Patition

Nachteile

o Keine Transaction Tracking Services Unterstützung

o Keine Striping / Mirroring Unterstützung

o Keine Hierarchical Storage Management (HSM) Unterstützung

o Keine Real-Time Data Migration

o Keine Datei Komprimierung

o Kein VREPAIR

o NSS kann nicht für Volume SYS: benutzt werden.


Three components are: NSS Provider, Consumer and Storage Group
  • Provider scans devices to find free space. (NWPRV is the provider for NetWare volumes and MMPRV is the provider for IBM-compatible volumes)
  • Consumer manages free space by placing a deposit object to register ownership.
  • Storage group represents all disk space on server regardless of device. Storage group can be organized into volumes.

Upgrading

Vorbereitung für das Server Update

  1. Investigate all NLMs and HAMs for compatibility issues
  2. mache 2 oder mehr backup von der NDS und dem File System
  3. Schreib die IRQ und I/O belegung aller NIC auf.
  4. Broadcast eine Nachricht an alle User damit sie sich aus loggen
  5. Für ein Upgrade eines Netware 2.x Servers muß er erst auf 3.x oder 4.x upgeradet werden.
  6. Immer den Server mit der Master Replica von der Root zuerst upgraden
  7. On 3.x consolidate user names from different servers.
  8. Upgrade der Workstation auf Client32 version 2.2 oder höher.
  9. Sind Server in unterschiedlichen Segmenten, disable SAP Filtering
  10. NetWare 3.x requires upgrade NLMs with those from Upgrade Wizard.
  11. Bei NetWare 3.x UNLOAD:

    1. TSA31x.nlm
    2. SMDR.NLM
    3. SMDR32x.NLM
    4. SPXS.NLM
    5. TLI.NLM
    6. AFTER311.NLM
    7. CLIB.NLM
    8. A3112.NLM
    9. STREAMS.NLM

  12. Bei NetWare 3.x LOAD

    1. TSA312.NLM

  13. Sicherstellen das der neue Server die gleichen NAME SPACES unterstützt.

Zwei Methoden zum Upgrade

  • In-place upgrade: Booten von Dos und aufrufen der INSTALL.BAT auf der CDROM.
    GEFAHR DES DATENVERLUSTES BEI FEHLERHAFTER MIGRATION !!
  • Across the wire upgrade: ein NetWare 5 Server mit NDS muß vorhanden sein.
    Installieren des Upgrade Wizard auf einer Workstation, auf BEIDEN Server als ADMIN anmelden, Upgrade Wizard aufrufen, neues project erstellen und per DRAG-and-DROP die User, Gruppen, Volumes, Drucker, und andere Binmdery Objekte vom alten Server in den neuen NDS Baum ziehen.


JAVA Unterstützung

  • Eine Java Class ist eine Java Application; ein Java Applet ist ein Java Programm das nur im Browser lauffähig ist.
  • Java Class unf Java Applet brauchen LONG NAME SPACE
  • To run a Java application: JAVA [-option] Class Path & Filename
  • To run a Java Applet http:// URL to HTML file with applet tag
  • To LOAD / UNLOAD the GUI (Grafik User Interface) STARTX.NCF or UNLOAD STARTX.NCF
  • C1START Load the GUI and than also ConsoleOne

Server Configuration Files

  • Wenn der Server is powered-on, CONFIG.SYS, AUTOEXEC.BAT, SERVER.EXE, STARTUP.NCF, AUTOEXEC.NCF
  • Benutze Server.EXE – NS wenn die Startup.ncf nicht verarbeitet werden soll.
  • Benutze Server.EXE – NA wenn die Autoexec.ncf nicht verarbeitet werden soll.
  • .NCF Dateien sind eine art Batch / Script Datei.

Securing the File Server

  • Physical Security – Server in einen verschloßenen Raum / Keyboard lock
  • SECURE CONSOLE: NLMs können nur noch von c:\NWSERVER oder SYS:SYSTEM geladen werden. Das ändern der Serverzeit ist auch nicht mehr möglich.
  • Passwort für Server ScreenSaver und RCONSOLE.

Backup Strategie

  • Full Backup – Alle Daten werden gesichert. Längste Backupzeit, schnellste wiederherstellung.
  • Incrementel Backup – Nur die geänderten Daten werden gesichert. Schnelles Backup, zur Wiederherstellung werden mehrere Bänder benötigt. Letztes FULL-Backup Band plus alle Incremental Bänder)
  • Differential Backup – Alle geänderten Daten seid dem letzten FULL-BACKUP werden gesichert. Dauert ein bischen länger ist aber schneller wiederherzustellen. Letztes FULL-BACKUP Band plus letztes Differential-Backup Band

NIEMALS DIFFERENTIAL UND INCREMENTEL GEMISCHT !!!

Enhanced SBACKUP

  • Kann das Filesystem, NDS Bäume, die Bindery von älteren Servern sowie Client Daten sichern.
  • Braucht Target Service Agenten (TSA) auf den zu sichernden Maschinen.
    • W95TSA auf Windows 95 Client
    • TSAMAIN.EXE und TSAPREFS.EXE auf Windows NT Clients
    • TSANDS.NLM um die NDS vom Server zu sichern.
    • Benutzte NLMs: SMSR.NLM, TSA500.NLM, SMSDL.NLM, QMAN.NLM, SBSC.NLM, SBCON.NLM
    • Backup Jobs werden von der Workstation mit NWBACK32.EXE verwaltet.


Die ConsoleOne

Aufgerufen wird die ConsoleOne unter SYS:\PUBLIC\MGMT\CONSOLE1.EXE

Sie kann benutzt werden für:

  • Rename, Copy, Delete Dateien auf den Volumes
  • Edit Text Dateien (inclusive Server Configurations Dateien)
  • Administration des NDS Baumes. (Nur : Create new Group, Org, Org.Unit oder User Objekte)

Remote Server access (RCONAG6.NLM auf dem Server geladen)

Im Menü My Server, Tools, RconsoleJ

Remote Console Access

Die Remote Console benötigt die geladenen Module RSPX.NLM und REMOTE.NLM auf dem Server.

Sie wird mit RCONSOLE.EXE von der Workstation aus aufgerufen.

Für eine Remote Verbindung via Modem werden die Module: REMOTE.NLM, AIO.NLM, RSPX.NLM,RS232.NLM benötigt.

Die RconsoleJ finden Sie im Verzeichnis SYS:\PUBLIC\RCONJ.EXE

Das MONITOR.NLM

Das Monitor.nlm wir an der Server Console zur Anzeige der Server Performence, Statistiken und zum setzen von Parametern benotzt.

Warteschlangen basierendes Drucken

Ein physikalischer Drucker kann folgendermaßen als Netzwerkdrucker bereitgestellt werden.

  • An einer Windows 95 Workstation (remot oder manual load. Starten der NPTWIN95.EXE auf dem PC)
  • An einem NetWare Fileserver (remote oder manual load. NPRINTER.NLM erforderlich)
  • An einem Print Server (local oder automatisch geladen. PSERVER.NLM erforderlich)
  • Direkt am Netzwerkkarbel (folgen Sie den Hersteller Angaben)

Drei NDS Objekte sind erforderlich: Warteschlange, Drucker, DruckServer)

  • Ein DruckServer kann mehrere Warteschlangen und Drucker Händeln Kritische Eigenschaften sind:
    Name und Zugewiesener Drucker.
  • Die Druckerwarteschlage hält die Druckjobs für den Drucker bereit. Kritische Eigenschaften sind:
    Warteschlangen Name, Volume, Drucker und Zugewiesener DruckServer.
  • Das Drucker Objekt beinhaltet den Port, Interrupt und Verbindungs Informationen.
    Kritische Eigenschaften sind: Druckername, Printer Type, Port und Zugewiesene Warteschlangen.
  • Warteschlangen Benutzer können Druckjobs zur Warteschlange senden und NUR Ihre Modifizieren.
  • Warteschlangen Operatoren können Warteschlangen Zuweisungen ändern und User zum Warteschlangen Operator machen, sowie ALLE Druckjobs Modifizieren.
  • DruckServer Benutzer können Fehlermeldungen entfangen und den DruckServer überwachen.
    Sie können aber keine Eigenschaften ändern.
  • DruckServer Operatoren können den DruckServer rauf oder herunter fahren, den Drucker Status ändern, sowie die Benachrichtigungsliste ändern.

Die Benachrichtigungsliste beschreibt die User die Drucker Fehlermeldungen erhalten. Der Eigentümer des Druckauftrages erhält per Default die Fehlermeldung.


Novell Internet Access Server (NIAS)

  • User wählen sich mittels einem Modem ein. Sie connecten den NetWare Server und nutzen alle seine Ressourcen.
  • Unterstützt die Normale Telefonverbindung, ISDN und DSL.
  • Benutze das NIASCFG.NLM an der Server Console zum Installieren und Konfigurieren des NIAS.
  • Der Server braucht ein Asynchronous I/O Port (AIO.NLM), IP und IPX Adressen, und einen
    Remote Service
  • Der Client braucht eine Dfü-Netzwerk Verbindung mit PPP
  • NIAS kann die IP Adressen dynamisch an den Client vergeben.
  • Der Remote Access Management Agent (RAMA) erlaubt NIAS das Management von ManageWise oder einem anderen SNMP Systems.

NIAS wir über die NIASCFG konfiguriert.

Remote Authentication Dial-In User Service (RADIUS)

· User wählen sich bei Ihren Internet Services Provider (ISP) ein und Verbinden sich über das Internet mit NetWare.

· Braucht einen RADIUS host/proxy Server (manchmal von dem ISP unterstützt)

· RADIUS Accounting Server in einem LAN authentifizieren den Benutzer.

DNS und DHCP

Drei Wege um einen DNS/DHCP Services auf einen NetWare Server zu installieren.

  1. Bei der NetWare Installation mit ausgewählt.
  2. Durch DNIPINST.NLM
  3. oder über das GUI (click auf den Novell Button, dann install, Neues Produkt.

Die Workstation Software ist Java basierend und heist DNS/DHCP Management Console.

Zum Installieren der DNS/DHCP Management Console auf der Workstation das Setupprogramme unter

SYS:\PUBLIC\DNSDHCP\SETUP.EXE ausführen. Es installiert sogenannte Snap-in´s für den

NetWare Administrator und es platziert ein Icon auf dem Desktop. Die DNS/DHCP Mgmt Console hat zwei Register: das erste ist für den DNS Services und das zweite für den DHCP Services. Stellen Sie sicher das Sie das richtige Register benutzen. DNS/DHCP Objekte sind zwar im NetWare Administrator sichtbar können aber NUR mit der DNS/DHCP Mgmt Console geändert werden.

Defaut DNS/DHCP Objekte in der NDS:

  • DNSDHCP-Group -Beinhaltet die User und andere Services die den DNS/DHCP benutzen.
  • DNS-DHCP Locator Objekt -Beinhaltet die Globalen Konfigurations- Informationen, eine Liste der Services, Subnetze und Zonen im Baum. Wird von der DNS/DHCP Mgmt Console zur Ausfindigmachung von Objekten benutzt. Kann nicht konfiguriert werden und wird in der DNS/DHCP Mgmt Console nicht angezeigt.
  • RootServerInfo Objekt -Ein Zonen Objekt zur Ausfindigmachung von Host Namen außerhalb Ihrer Domain


Domain Name Services (DNS)

Übersetzt den Host Namen in die IP Adresse und anders herum.

  • Der Primary Name Server hält die Datenbank mit den Eintragungen der Ressourcen.
  • Ein optionaler Secondary Name Server hält eine Kopie der Datenbank, er springt bei Überlastung des Primary Name Servers ein.

Eine DNS Zone besteht aus allen Teilen einer Domain mit allen DNS Servern. Die Domain novell.com kann z.B. aufgeteilt werden in eine Zone für support.novell.com und eine Zone für education.novell.com Jede Zone kann ihren eigenen DNS Server zum händeln der Anfragen haben. Jeder DNS Server hat ein „Start of Authority“ (SOA)

Die sechs Typen der Ressourcen Einträge:

  1. „A“ (Address) -Der Host Name zu einer IP Adresse
  2. „NS“ (Name Server) -Eine Liste der anderen Name Server
  3. „SOA“ (Start of Authority) -Der zustendige Server dieser Zone
  4. „CNAME“ (Canonical Name) -Ein Alias Name für einen Host
  5. „MX“ (Mail Exchange) -Liste der Email Adressen zu dieser Domain
  6. „PTR“ (Pointer) -Eine Pointer zu einer anderen Liste z.B. für die reverse lookups (IN-ADDR.ARPA)

DNS Spezifische NDS Objekte sind: DNS Name Server, DNS Zone, Resource Record, Resource Record Set.

Um ein Resource Record zu ändern, muß es gelöscht und neu erstellt werden.

Der DNS Services wird an der Console mit NAMED.NLM geladen.

Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)

Verteilt IP Adressen, SubnetMask, Defaut Gateway (Router), DNS Server und andere IP Konfigurations- Informationen an Personal Computer automatisch.

Es gibt drei unterschiedliche Methoden der Verteilung:

  1. Dynamic Allocation -Eine IP Adresse wird dem Client für eine bestimmte Zeit zugeteilt.
  2. Automatic Allocation -Eine IP Adresse wird dem Clint ohne Zeitbeschränkung zugeteilt.
  3. Manual Allocation -Eine IP Adreese ist für einen speziellen Client reserviert.

Der DHCP Services kann DHCP 2.0 und 3.0 Listen Importieren.

DHCP Spezifische NDS Objekte sind: DHCP Server, Subnet, Subnet Adressbereich, IP Adresse,

Subnet Pool

Der DHCP Services wird an der Console mit DHCPSRVR.NLM geladen.

Netscape FastTrack Web Server for NetWare

Es ist wichtig das, das Volume auf dem die HTML Seiten liegen sollen, das NAME SPACE LONG unterstützt.

LOAD LONG

ADD NAME SPACE LONG TO <VolumeName>

Um den FastTrack Web Server zu installieren, melden Sie sich als Administrator an und rufen das Installations Programm von der NetWare5 CD (\PRODUCTS\WEBSERV\SETUP.EXE) auf. Notieren Sie sich die TCPIP Ports vom Server, die während der Installation vergeben werden. Die folgenden 7 NLMs machen den Web Server aus: ADMSERV.NLM, BTRIEVE.NLM, CRON.NLM, CSSYSMSG.NLM, NETDB.NLM, NSHTTPD.NLM, NSLCGI.NLM. Per Default stehen die HTML Documente in SYS:NOVONYX/SUITESPOT/DOCS

Der FastTrack Web Server wird an der Server Console mit NSWEB.NCF geladen und mit NSWEBDN.NCF wieder entladen.


Gemanagt wird der FastTrack Web Server via Browser mit der Administrationsseite auf dem Administrations Port (Bei der Installation zufällig vergeben). Im Adressen Feld des Browsers http:://<SERVERNAME>:<ADMIN TCP PORT> eingeben um die Administrationsseite aufzurufen.

Von hieraus haben Sie vollen Administrationszugriff auf ALLE Netscape FastTrack Web Server in Ihren Netzwerk. Wählen Sie den Server durch einfaches drücken auf Serverbutton aus.

Die Administrationsseite bittet folgende Optionen:

  • ON / OFF -Laden und entladen des Web Services auf dem selektierten Web Server.
  • VIEW SERVER SETTINGS -Hostname, IP Adresse, Port, Log Einstellungen, Dokumenten Verzeichnis, CGI Einstellungen und Index aussehen.
  • RESTORE CONFIGURATION -Wiederherstellen der Standart Einstellung.
  • PERFORMANCE TUNING -Nummer der gleichzeitigen Verbindungen (default 48), DNS lookups, Größe der Listenwarteschlange, http Connection TIMEOUT, Buffers, Paketgröße
  • MINE TYPES -Add. Remove und Edit der MINE types Dateierweiterung
  • NETWORK SETTINGS -TCP Port, IP Adresse, Hostname, News und Mail Server
  • RESTRICT ACCESS - Zugriffskontrolle
  • ENCRYPTION ON/OFF -Ein / Ausschalten der Verschlüsselung, Port/Alias Einstehllungen
  • ENCRYPTION PREFERENCES - SSL Version, cipher settings

Um die Größe des Web Dokumentenverzeichnisses zu begrenzen benutzen Sie den NWADMIN.

Novell FTP Services for NetWare

Der FTP Services kann bis zu 65 Simultane Verbindungen aufbauen und verwalten. Bevor Sie den FTP Services auf Ihren NetWare Server installieren achten Sie darauf das der NAME SPACE NFS.NAM benötigt wird.

LOAD NFS

ADD NAME SPACE NFS TO <VolumeName>

Um den FTP Services zu installieren gehen Sie wie folgt vor:

NWCONFIG.NLM à Product Options à Install Products not Listed à wechsel Sie ins Verzeichnis \PRODUCTS\NWUXPS auf der NetWare 5 CD à wählen sie den FTP Server aus der Liste.

Laden Sie das Modul INETD.NLM. Es wird bei einer FTP Verbindung das Modul FTPSERV.NLM nachladen und nach Abbau der Verbindung wieder entladen.

Der FTP Server wird mit dem Modul UNICON.NLM konfiguriert. Die Parameter sind:

  • DEFAULT NAME SPACE -DOS oder NFS für die FTP Verzeichnise
  • DEFAULT USER HOME Verzeichnis -Verzeichnis auf das der User zugriff hat
  • DETECTION RESET INTERVAL -Zeitfenster für Intruder detection
  • IDLE TIME BEFORE FTP SVC UNLOADS -Zeit bis INETD.NLM das FTPSERV.NLM unloadet
  • INTRUDER DETECTION -Ein oder Ausschalten für den FTP Services
  • LOG LEVEL -LOG Datei Einstellungen
  • MAX NUMMBER OF SESSIONS -wieviel gleichzeitige Verbindungen (1 – 64)
  • MAX SESSION LENGTH -Die gesamte maximale Dauer einer Session
  • MAX NO. OF UNSUCCESSFUL ATTEMPTS -Nummer der erfolglosen Anmelde versuche bis Intruder Detection

Reihenfolge der FTP Problemlösung:

(1) PING den FTP Server

(2) Überprüfen ob der FTP Services geladen ist

(3) Userkonto Beschränkungen überprüfen

(4) Client TCPIP Konfiguration überprüfen

(5) auf Userfehler überprüfen


Memory Management

NetWare5 benutzt virtuelle Speicher Seiten mit einer Seitengröße von 4K. Speicher Seiten die längere Zeit nicht benutzt wurden werden in einer Swapdatei ausgelagert. Die Swapdatei wird bei der Installation auf dem Volume SYS: angelegt, die Größe ist dynamisch. Es ist möglich die Swapdatei zu löschen und auf einem anderen Volume neu zu erstellen. Wenn die Swapdatei nicht auf dem Volume SYS: liegt ist es erforderlich, einen Eintrag in der AUTOEXEC.NCF des Servers zu machen.

Dieser lautet: SWAP ADD <VolumeName> [Parameter]

Die Parameter können sein:, MAX MIN und MIN FREE.

Der Befehl SWAP ohne irgentwas zeit die momentanen Swapdatei, mit SWAP DEL <VolumeName> wird die Swapdatei gelöscht. Um ein oder mehrere Parameter zu ändern geben Sie bitte:
SWAP PARAMETER <VolumeName> [Parameter] = <value> ein.

Benutzen Sie das MONITOR.NLM um eine Swapdatei Statistik auszuwerten.

Protected Memory pools

können für Kritische NLMs erzeugt werden. Sollte ein NLM inerhalb seines Protected Momory pools sich mit einem ABEND beenden, hatt dieses keine Auswirkungen auf das System und andere NLMs.

An der Server Console können Sie Namen für den protected address Spaces vergeben.

  • LOAD ADDRESS SPACE = <space name><module name>
    Das Modul wird in einen bestimmten Protected Memory pool geladen.
  • UNLOAD ADDRESS SPACE = <space name>
    Ein bestimmter Protected Memory pool wird mit all seinen NLMs entladen.
  • UNLOAD ADDRESS SPACE = <space name><module name>
    Ein bestimmtes Modul wird aus dem Protected Memory pool entladen.
  • LOAD PROTECTED <module name>
    Das Modul wir in einen neuen Protected Momory pool geladen.
  • UNLOAD KILL ADDRESS SPACE = <space name>
    Der Protected Momory pool wird mit allen enthaltenen Modulen aus dem Speicher entfernt.
  • MODULES
    Zeigt alle geladenen Module und ihre space names
  • PROTECT <NCF DATEI.NCF>
    Lädt alle von der NCF DATEI geladenen Module in einen neuen Protected Momory pool
  • PROTECTION
    Zeigt alle Address Spaces und ihre Module (simultan zu MODULES)
  • RESTART <module name>
    Lädt ein Modul in einen Protected Momory pool, so das wenn das Modul sich mit einem ABEND beendet, macht der Server einen Restart.
  • SET MOMORY PROTECTION FAULT CLEANUP = ON
    Entlädt Module und gibt ihren Speicher wieder Frei, wenn das Modul sich mit einen ABEND beendet hat.

GARBAGE COLLECTION

NetWare bentuzt die GARBAGE COLLECTION um den Speicherplatz den ein entladenes Modul benutzt hat wieder als Frei zu markieren und dem freien Momory Pool wieder zuzuweisen, so das er vom Operations System wieder benutzt werden kann. Die GARBAGE COLLECTION läuft regelmäßig im Hindergrund ab.


Disk Optimization

Block Suballocation

ist per default eingeschaltet, der einzige weg um es zu deaktivieren ist das Volume zu löschen und neu zu erstellen. Block Suballocation ist die Unterteilung von Blöcken (z.B. 4KB) in 512 byte große suballocations Blöcke. Alle Dateien werden am beginn eines Normalen Blocks gespeichert, nur Dateien die größer sind wie die Blockgröße können die Suballocations Blöcke verwenden.

Datei Komprimierung

komprimiert das Volume bis zu 63 %. Der Zeitintervall in dem das OS nach zu komprimierenden Dateien sucht kann über ein SET Kommando entweder in der AUTOEXEC.NCF oder direkt an der Console festgelegt werden. Standardmäßig ist die Datei Komprimirung eingeschaltet, sie kann aber jederzeit mit dem Kommando

SET ENABLE FILE COMPRESSION = OFF deaktiviert werden. Dieses verhindert das neue Dateien Komprimiert werden. Um die Kompressions-Statistik anzuzeigen, benutzen Sie den NetWare Administrator, Windows Explorer, NDIR oder Filer.

Caching

NetWare5 benutzt Datei und Verzeichnis Caching, um die Zugriffsgeschwindigkeit auf Dateien zu verbessern. Zur anzeige der Caching Statistik benutzen Sie das MONITOR.NLM. Achten Sie darauf das:

  • Long-term cache hits über 90% sind
  • Total cache buffers sollte ca. 80% des Original cache buffer sein.
  • Die LRU sitting time sollte bei über 15 Minuten liegen.
    (Ist sie öfter unter 15 Minuten brauchen sie mehr RAM)
  • Directory caching wird zum Cachen von Verzeichnisen genutzt
  • Dirty buffers sind veränderte cache buffers im RAM die nicht innerhalb einer geforderten Zeitspanne auf die Festplatte geschrieben wurden.

Packet Optimization

Packet Burst Protocol

Erlaubt das senden von bis zu 64 K auf nur eine Anfrage hin. Es verbessert die Netzwerk Perfomence bis zwischen 10 und 300 %. Standardmäßig ist es auf dem Server sowie auf dem Client Aktiv. Bei der Verbindungsaufnahme einigen sich beide Nodes auf eine Burst Window Size. Theoretisch werden maximal 128 Packete zu je 512 Byte (für eine 64K Anfrage) versand. Die Burst Gap Time ist die Zeit zwischen den einzelnen Packten. Um die Packet Burst Einstellungen zu ändern wählen sie am Client:

Netzwerk Eigenschaften à Novell NetWare Client à Erweiterte Eigenschaften.

Large Internet Packets (LIP)

Ein Normales Packet (nicht LIP) ist 512 bytes groß. Wenn alle Router, Server und Clients größere Packete handhaben können, kann LIP eingesetzt werden. Standardmäßig ist es auf dem Server und auf dem Client32 Aktiviert. Um einen Server der als Router eingesetzt wird das handhaben von LIP Packeten zu ermöglichen benutzen Sie das Kommando SET MAXIMUM PHYSICAL RECEIVE PACKET SIZE = <value> an der Console oder in der STARTUP.NCF. Die maximale Packetgröße für ETHERNET ist 1514 bytes, bei TOKENRING 4202 bytes.

Receive Buffers

Maximum Packet Receive Buffers stellt die maximale Buffergröße für die Wartehalle dar.

Current Packet Receive Buffer ist die momentane Wartehallengröße.

Minimum Packet Receive Buffers ist die Anfangsgröße der Wartehalle

Wenn NO ECB AVAILABEL COUNTER größer als 2% vom gesamten ist, sollten Sie Maximum Packet Receive Buffers erhöhen.

Application Share Values

Mit Share Values ist gemeint, wie viel CPU Zeit jede Application verbraucht. Höhere Share Values bedeuten mehr CPU Zeit.

LOAD –A = <app name><module oder NCF name> erstellt eine neue Application.

Zum ändern der Share Values laden Sie das MONITOR.NLM à Kernel à Applications.

NDS Maintenance

Die NDS Datenbank kann Partitioniert und /oder über das Kabel auf verschiedenen Servern Repliziert werden. Zum Beispiel Server1 hat die Partition von O=Container1 und Server2 hat die Partition von O=Container2.

Die Partitionen können genauso auf anderen Server zur verbesserung der Perfomence und Fehlertolerants gelegt werden. Vier arten von Replikationen gibt es:

  • MASTER
    Die Komplette Kopie einer Partition sie kann Datenänderungen handhaben. Es kann von Ihr nur eine pro Partition geben.
  • READ/WRITE
    Komplette Kopie einer Partition, sie kann genauso die Datenänderungen handhaben, da alle Änderungen an die MASTER übertragen werden. Von ihr kann es mehrere geben.
  • READ ONLY
    Komplette Kopie einer Partition, jedoch kann man sich an ihr nicht anmelden. Es können mehrere READ ONLY Replikas exestieren.
  • SUBORDINATE REFERENCE
    Sie beinhaltet keinerlei Daten der NDS, Sie ist mehr ein Zeiger zu einem der anderen Typen. Eine SUBORDINATE REFERENCE entsteht automatisch wenn, einer Server eine Replication von einem Parent jetoch nicht von dessen Child trägt.

Benutzen Sie den NDS MANAGER (SYS:\PUBLIC\WIN32\NDSMGR32.EXE) Er handhabt die Partitionen und Replicationen einer NDS. Mit ihm kann man : Server Replicas anzeigen, Replicas erstellen / löschen, die Synchronisation prüfen, Partitionen mergen / verschieben, …….

Geben Sie an der Server Console SET NDS TRACE TO SCREEN = ON ein, um NDS Aktivitäten sichtbar zu machen z.B. SYNC: FAILED TO COMMUNICATE WITH SERVER oder SYNC: END SYNC OF PARTITION.

DSREPAIR.NLM kann Fehler im NDS Baum reparieren. Der Parameter –U weist DSREPAIR an sich nach Beendigung seiner Arbeit selber zu entladen.

Typische Symptome für NDS inconsistensen sind:

  • Unbekannte Objekte in der NDS
  • NDS Fehlermeldungen
  • User werden zur Eingabe von Passwörtern aufgefordert, die gar keine haben.
  • Das Login dauert länger als normal
  • Änderungen von NDS Daten haben keine Wirkung
  • User finden sie haben mehr Rechte als wie sie benutzen können

Schritte für die Diagnose von NDS inconsistensen:

  1. Benutzen Sie den Set Parameter um sync Probleme auszuschliessen.
  2. Benutzen Sie den NDS Manager um den Sync Status der Partitionen zu überprüfen.
  3. Benutzen Sie den NDS Manager um den Partition Continuity zu überprüfen

Um eine beschädigte MASTER Replica wiederherzustellen benutzen sie den NDS Manager und machen sie eine READ/WRITE zur neuen MASTER, dann löschen Sie den Fehlerhaften Server und seine Volume Objekte. Testen Sie die Synchronisation, dann löschen sie alles references die auf den beschädigten Server hingewiesen haben aus allen Replica Ringen.


Andere Novell Produkte

Border Manager

schützt Ihr LAN vor ungewolten rein und rausgehenden Taffic mit dem Internet.

Er benutzt Packet-filtering Routing, circuit Gateway(NAT) und Applicationen Gateway.

Seine Komponenten sind:

  • NIAS
  • Remote Access – Dfü Verbindung mit dem Internet
  • IP Gateway – Übersetzt IPX und IP für IP for the Internet
  • Virtual Private Networking (VPN) – Punkt zu Punkt Verschlüsselung und Tunneling über WAN oder Internet
  • Proxy Cache – Hält Locale Kopien von häufig angefragten Webseiten

NDS for NT

intriegriert eine Windows NT Domain in die NDS. Diese Domain Objekte werden wie Gruppen Objekte verwaltet. Erlaubt eine besser, Detahirtehre Rechtevergabe unter NT. Benutzen Sie den Domain Wizard um die NDS for NT zu installieren / deinstallieren und für den Import in einen vorhandenen NDS Baum.

Die Datei SAMSRV.DLL wird durch die Novell Version ersetzt. Installieren Sie die NDS for NT erst auf den PDC und danach auf allen BDC´s in Ihrer Domain. Vergessen Sie nicht den Client32 for NT zu installieren.

novell/cna-cne/50-640/netware5/erweiterte-administration.txt · Zuletzt geändert: 12.09.2009 12:46 (Externe Bearbeitung)
 
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