Beim Centralized Processing sind am Hauptrechner (Mainframe) über verschiedene Zwischengeräte die einzelnen Terminals angeschlossen. Diese „dummen“ Terminals verfügen über keine eigene Verarbeitungsmöglichkeit, sondern dienen nur als reine Eingabegeräte, die Batch-Jobs auf dem Hauptrechner anstoßen.
Unter Distributed Processing versteht man die Verbindung von intelligenten PCs zu einem Netzwerk. Dieses geschieht entweder auf der Basis eines Peer - to - Peer - Netzwerkes oder eines Dedicated FileServer Prinzips. Novell NetWare ist ein Netzwerkbetriebssystem, das nach dem Dedicated FileServer Prinzip arbeitet. Das Netzwerkbetriebssystem auf dem Server regelt das Dateisharing, die Zugriffsrechte und mehr. Die Verwaltung des Netzes erfolgt von einer Arbeitsstation aus. Eine Kommunikation der Rechner (z.B. Datenaustausch) erfolgt nicht untereinander, sondern nur über den Server.
Ein NetWare Netzwerk mit der heutigen Betriebssystemversion 4.11 besteht aus mindestens zwei Rechnern einen FileServer und einer Workstation (Arbeitsstation). Nur unter NetWare 2 war es möglich, einen sogenannten „non dedicated FileServer“ zu installieren.
• lokales Betriebssystem • MS-DOS oder NOVELL-DOS
• Netzwerkbetriebssystem • Core Operating System (Kernal hier Server.exe) • Die SERVER.EXE wird von der DOS-Ebene aufgerufen.
• Kommunikationsprotokoll • SPX / IPX und es wird während der Installation an den Kartentreiber gebunden.
• Netzwerkkarte • NIC (Network Interface Card) • Spezifikationen IEEE 802.3 wobei IEEE 802.2 die neuere für das Ethernet ist. • IEEE 802.4 und IEEE 802.5 für Token Ring
• Lokales Betriebssystem • Windows 3.11 und MS-DOS • Windows 95 • Macintosh
• Client Software • Mittlerweile werden die 32-Bit Clients für DOS / WINDOWS 3.11 und WINDOWS 95 eingesetzt • Standart Clients • für Windows 95 • für Windows 3.11 und MS-DOS • für MAC • für OS/2 • Frei erhältliche Clients • Für Windows NT • Clients die gekauft werden müssen • Für UNIX
• Kommunikationsprotokoll • SPX / IPX
• Netzwerkkarte (NIC) • Ethernet • Token Ring
Ein non dedicated Betriebssystem
Ein 32-Bit Netzwerkbetriebssystem, die SERVER.EXE zum Starten von MS oder NOVELL DOS aus und hinzuladbare Module. Das eigentliche Herzstück von NetWare 3 und seinem Vorgänger, NetWare 2 ist die Bindery. Sie ist eine Datenbank, die aus drei Teilen besteht.
• NET$OBJ.SYS • NET$PROP.SYS • NET$VAL.SYS
In ihr sind alle Objekte im Netzwerk mit deren Charakteristika und Werten abgespeichert. Jeder Server hat seine eigene Bindery. Bei Netzwerk mit über 50 Usern wird die Administration fast unmöglich. Abhilfe schuf da ein nahezu unbekanntes, aber geniales Tool von Novell „NetWare Name Service“.
IntraNetWare besteht aus mehreren Modulen (die zum Teil optional sind)
• NetWare 4.11 • NetWare IP Gateway • Novells NetWare Web Server 2.5 • Netscape Navigator • GroupWise • ManagerWise • LAN Workplace
Bei NetWare 4 loggen sich die Benutzer nicht wie bei NetWare 3 auf einem oder mehrere Bindery basierende Server ein, sondern in ein Netzwerk.
Die NDS gibt Ihnen die Möglichkeit die Firmenstruktur im Netzwerk abzubilden. Dieses ist für den Benutzer völlig transparent.
Jeder Geschäftsbereich (Organizational Unit) könnte einen eigenen Supervisor zur Verwaltung seiner Abteilung haben. Die Rechtestruktur der NDS erlaubt es, das die einzelnen Bereiche vor den Zugriffen des ADMIN gesperrt werden können.
In früheren NetWare Versionen konnten nur Verzeichnis und Dateirechte für die Arbeit mit dem NetWare Dateisystem vergeben werden. In NetWare 4 lassen sich Zugriffsrechte auch Objekten der NDS sowie den zugehörigen Eigenschaften - also auf Ebene der neu eingeführten NetWare Directory Services - zuordnen.
Die zentrale Verwaltung eines komplexen Netzwerkes mit einem Utility, dem NWADMIN, ist mit Sicherheit der größte Vorteil, den die NDS gegenüber Bindery orientierten Systemen hat.
Die Funktion NETSYNC erlaubt es einem NetWare Administrator, unter einer Oberfläche unterschiedliche Betriebssystemversionen zu administrieren.
Objekteigenschaften / Properties Eigenschaften sind Informationskategorien, die für die einzelnen in der NDS Datenbank festgehaltenen Objekte gespeichert werden. Ein Benutzerobjekt kann beispielsweise die folgenden Eigenschaften enthalten:
• Login Name • Email Adresse • Paßwortbeschränkungen • Gruppenmitgliedschaft • Telefonnummer • Adresse
Einige Properties gestatten die Eingabe mehrerer Werte (Value).
Merke: „Ein Objekt repräsentiert eine Logische oder Physikalische Ressource die in das Netzwerk eingebunden ist und von IntraNetWare als teil der NDS verwaltet wird.“
Folgende Funktionen lassen sich zentral regeln:
• Objekterstellung • Objektverwaltung • Rechtevergabe (File System und NDS) • Verwaltung der Verzeichnisstruktur • Durchsuchen des Netzwerkes
Position eines Objektes im Verzeichnisbaum (NDS)
Momentane Position innerhalb des NDS Trees.
• CX Anzeigen des Context • CX CNE_INC Wechseln in den angegebenen Context • CX /T Listen alles Container unterhalb des Aktuellen Context • CX /T /A Auflisten alles Objekte unterhalb des Aktuellen Context • CX /R Wechselt in die Root • CX /R /T /A Auflisten aller Objekte von der Root aus • CX . Wechselt einen Container nach oben
Eine Kombination aus Common Name und seinem Context
• Startet mit einem Punkt • Die Objekte innerhalb der Namensangabe werden durch einen Punkt getrennt. • Die Suche startet immer von der Root aus.
Abhängig vom Context in dem man sich befindet.
Hardware Minimum Empfehlung Maximum Prozessor PC 386er Pentum Bis zu 32 Prozessoren Arbeitsspeicher 20 Mbyte 64 Mbyte 4 Gbyte Plattenplatz 115 Mbyte 2 Gbyte 32 Tbyte Netzwerkkarte 1 NIC PCI - Netzwerkkarte 16 NIC CDROM Doubel Speed ISO 9660 Quattro Speed ISO 9660 -
SERVER.EXE Gibt es seid NetWare 3
Das Core Operating System übernimmt die grundlegendsten Netzwerk Funktionen:
• NetWare Directory Services • File System • Security • Authentication • Routing
Es werden Treiber zur SERVER.EXE hinzugeladen und konfiguriert.
NLM (NetWare Loadable Modules) können im laufenden Betrieb hinzugeladen und auch wieder entladen werden.
4 Arten der NLM´s (NetWare Loadable Modules) Disk Driver .HAM / .CDM (Host Adapter Modul) (Custom Divice Modul) LAN Driver .LAN Name Space Modules .NAM NetWare Loadable Modules .NLM
Eine Hauptaufgabe eines NetWare FileServers ist die zentrale Verwaltung und Zur - Verfügung - Stellung von Daten.
Ein Volume ist die logische Unterteilung einer NetWare Partition und kann plattenübergreifend angelegt werden.
• Bis zu 64 Volumes • Ein Volume kann maximal 32 TB groß sein • Ein Volume kann maximal 32 Platten umfassen • Es können maximal 8 Volumnes pro Platte angelegt werden. • Ein Volume SYS: muß auf jedem NetWare FileServer existieren.
SYSTEM Operating System oder vom Supervisor benötigte Files PUBLIC NetWare Kommandos und Utilities Für alle User zugänglich MAIL wird vom Operatin System genutzt LOGIN alle Notwendigen Programme zum einloggen DELETED.SAV Komplett gelöschte Files ETC Beispiel und Hilfe Files für TCP/IP NETBASIC Skriptsprache NETBASIC ist eine Oberfläche von Visual Basic
NODE-ADDRESS Hardware Adresse der NIC, 6 Bytes lang (3 Bytes Hersteller, 3 Bytes Karten Nr.) NETWORK-ADDRESS Netzwerkadresse, wird beim Binden des Protokolls an die NIC vergeben IPX-INTERNAL-NET identifiziert den Server, einmalig im Netzwerk, während der Installation vergeben
Partition Aktive DOS Partition mit etwa 15 MB Es wird ein Verzeichnis <NWSERVER> angelegt Darin sind: • SERVER.EXE • Kartentreiber • Plattentreiber • Sowie einige NLMs
Der Servername kann 2 bis 47 Zeichen lang sein und alle Buchstaben, Zahlen, Binde- und Unterstriche enthalten. Directory Tree Name Dieser Name dient zur eindeutigen Identifikation des Netzwerkes und kann bis zu 32 Zeichen lang sein.
ODI ist eine Spezifikation die die Koexistenz mehrerer LAN-Treiber und Protokolle in Netzwerksystemen ermöglicht.
Protocol Stack Layer vom LSL übernommenen Pakete verarbeiten und zur jeweiligen Applikation weiterleiten.
LSL Weiterverarbeitung von Paketen zwischen Treiber und ProtocolStack (Link Support Layer)
MLID Senden und Empfangen von Packeten (Multiple Link Interface Driver)
NETX.EXE Shell die Anfragen umsetzt
IPXODI (.COM) Kommunikationsprotokoll
LSL.COM Link Support Layer
3C5X9.COM MLID (Multiple Link Interface Driver)
Ab dem NetWare 3.11 Client werden die einzelnen Module über die Datei NET.CFG konfiguriert.
Client32.NLM Client Software (Shell)
IPX.NLM Kommunikationsprotokoll
LSLC32.NLM Link Support Layer
CNE2000.LAN Kartentreiber TSM (ETHER.NLM) Topologie spezifisches Modul MSM (CMSM.NLM) Medien spezifisches Modul
1. NIOS.EXE 2. LSLC32.NLM 3. CMSM.NLM 4. ETHERTSM.NLM 5. CNE2000.LAN 6. IPX.NLM 7. CLIENT32.NLM
• Das NIOS wird als VDX und nicht als EXE geladen. • Windows95 lädt den Client32 automatisch beim Start. • Es gibt keine NET.CFG alles nötigen Parameter stehen in der Registry • Long File Names von Windows95 werden unterstützt.
Tool Datei Zweck
Windows 3.11 Windows 95
NWADMIN SYS:PUBLIC\ NWADMN3x.EXE SYS:PUBLIC\WIN95\ NWADMN95.EXE Administration des Netzes NDS Manager SYS:PUBLIC\ NDSMGR16.EXE SYS:PUBLIC\WIN95\ NDSMGR32.EXE Überwachung und Verwaltung der NDS NetWare Application Launcher SYS:PUBLIC\ NALW31.EXE SYS:PUBLIC\ NALW95.EXE Einrichtung einer Programmoberfläche für die Benutzer
Erstellen eines Objektes
Mit dem Menü Mit der <Einfg> Taste Mit der rechten Maustaste Mit der Toolbar
Löschen und verschieben eines Containers Container können nur gelöscht werden wenn sie leer sind. Container können nur mit dem NDS Manager verschoben werden.
Login Security NDS Security File System Security
Kontrolliert den ersten Zugriff der Benutzer auf das Netzwerk.
Die Wichtigsten Eigenschaften der User Account Restrictions:
• Login Restrictions • Password Restrictions • Login Time Restrictions • Network Address Restrictions
Intruder Detection wird pro Container (Organization / Organizational Unit) festgelegt. Dieses gilt dann nur für diesen Container.
Der Server sucht zuerst im Angegebenen Context und dann im Server Context nach dem User. Ist dieser dort nicht bekannt kommt die Meldung <ACCESS DENIED>
1. Loggen Sie sich in einem Tree als User ein. 2. Rufen Sie NetWare Login zum zweiten Mal auf. 3. Wählen Sie unter <Connections> den anderen Directory Tree aus 4. Unter <LOGIN> geben Sie den Usernamen im neuen Tree ein. 5. Deaktivieren Sie das Kästchen <Clear current connections>
Benutzer gibt Usernamen und Password ein
Existiert der User im entsprechenden Context und stimmt das Password, werden Login Restrictions überprüft und durchgeführt. User Objekt wird an die NDS - Security übergeben
Die NDS Security regelt die Zugriffe auf die Objekte innerhalb der NDS und deren Properties
Jedes Objekt innerhalb der NDS besitzt eine ACCESS CONTROL LIST (ACL).
Markieren Sie das Objekt dessen ACL Sie sehen wollen. Betätigen Sie die rechte Maustaste. Wählen Sie <TRUSTEES OF THIS OBJECT>
Die ACL (ACCESS CONTROL LIST) ist einer der Properties eines Objektes. Ein Benutzer, der das Write Recht auf all Properties hat, kann damit die ACL (Objekt Trustee) des Objektes verändern.
Die NDS kennt fünf verschiedene Object Rights:
Recht Beschreibung Supervisor Vergibt alle Zugriffe Privilegien. Der Trustee mit diesem Zugriffsrecht hat auch alle Rechte auf <ALL PROPERTIES>
Browse Objekte innerhalb der NDS können gesehen werden. Create Objekte können kreiert werden. Delete Objekte können gelöscht werden. Rename Objekte können umbenannt werden.
In der NDS ist ein User Objekt Security Equivalent zu dem Container, in dem er sich befindet. Wird der Container Trustee eines anderen Objektes gehen diese Rechte auch an die User innerhalb dieses Containers über.
Ein User Objekt ist Security Equivalent zu allen übergeordneten Containern bis hoch zur ROOT.
Trustee Objekt Rechte Eigenschafts Rechte Beschreibung ADMIN Supervisor Recht auf der ROOT - Erlaubt dem Admin das Netzwerk zu Verwalten. PUBLIC BROWSE Recht auf der ROOT - Alle User können die NDS sehen USER READ auf alle Eigenschaften USER kann seine eigenen Values auslesen
READ / WRITE auf Print Job Configuration USER kann sich eigenen Print Job konfigurieren READ / WRITE auf das LOGINSCRIPT
User kann sich einloggen und sein eigenes LOGINSCRIPT schreiben
| Recht | Beschreibung | |
| S | Supervisor | Alle Rechte auf allen Verzeichnissen, Unterverzeichnissen und Dateien. Dieses Recht kann nicht gefiltert werden |
| R | Read | Recht, um Files zu öffnen, deren Inhalt zu lesen oder Programme auszuführen |
| W | Write | Files können geöffnet und ihr Inhalt verändert werden |
| C | Create | Dateien und Verzeichnisse können gelöscht werden |
| E | Erase | Verzeichnisse und ihr Inhalt können gelöscht werden |
| M | Modify | Attribute können verändert und Dateien und Verzeichnisse umbenannt werden |
| F | File Scan | Files und Verzeichnisse können gesehen werden |
| A | Access Control | Erlaubt, Rechtezuordnung der Benutzer und den IRF zu verändern |
• Ein User bekommt automatisch [ R W C E M F A ] in seinem Home Verzeichnis, wenn dieses mit NWADMIN bei der User Erstellung kreiert wurde. • Alle User mit dem NDS Supervisor Objekt Recht auf dem Objekt SERVER haben automatisch ALLE Rechte auf dessen File System. • Der User der den Server in die NDS installiert, hat das Supervisor Recht auf dem File System dieses SERVERS. • Ein User der sich im selben Container wie das Volume SYS: befindet, hat automatisch [ R F ] auf SYS:PUBLIC. Allen anderen Usern muß dieses Recht manuell zugeordnet werden. • Wenn ein Verzeichnis erstellt wird läßt es grundsätzlich erst einmal alle Rechte zu [ S R W C E M F A ]
| Aktion Erforderliche | Rechte |
| Von einem geschlossenen File lesen | READ |
| Einen File Namen sehen | FILE SCAN |
| Nach Files oder Directories suchen | FILE SCAN |
| In ein geschlossenes File schreiben | WRITE, CREATE, ERASE, MODIFY |
| EXE - Files ausführen | READ, FILE SCAN |
| Ein File erstellen und es beschreiben | CREATE |
| Files aus einem Directory herauskopieren | READ, FILE SCAN |
| Files in ein Directory kopieren | WRITE, CREATE, FILE SCAN |
| Ein Verzeichnis erstellen | CREATE |
| Files löschen | ERASE |
| Gelöschte Files wiederherstellen (Salvage) | READ, FILE SCAN auf den File, CREATE auf das Verzeichnis |
| Verzeichnis oder Dateiattribut verändern | MODIFY |
| Files oder Directories umbenennen | MODIFY |
| Die IRF verändern | ACCESS CONTROL |
| Rechtezuordnung verändern | ACCESS CONTROL |
| Plattenplatz Zuordnungen zwischen Benutzer verändern | ACCESS CONTROL |
File Attribute
Dos RO READ ONLY Datei kann nur gelesen werden. Automatisch die Attribute DI / RI
RW READ WRITE Datei kann verändert werden A ARCHIV needed Datei wurde verändert oder neu erstellt. H HIDDEN Schützt vor dem DOS DIR Kommando SY System Kennzeichnet System Files und schützt vor dem DOS DIR Kommando
NetWare X EXECUTE ONLY .EXE oder .COM Dateien mit diesem Attribut können nicht mehr kopiert oder überschrieben werden. EXECUTE ONLY kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. P PURGE Gelöschte Dateien sind nicht wiederherstellbar Sh SHARABLE Dateien können von mehreren Usern gleichzeitig genutzt werden. DI DELETE INHIBITIT Files können nicht gelöscht werden RI RENAME INHIBITIT Files können nicht umbenannt werden CI COPY INHIBITI Files können nicht kopiert werden T TRANSACTION TRACKING SYSTEM Dateien mit diesem Attribut werden von TTS mitgetrackt N NORMAL Files die erstellt oder mit dem DOS COPY Kommando kopiert wurden, haben per Default die Attribute READ WRITE / NON SHARABLE DC DON´T COMPRESS Files sollen nicht komprimiert werden IC IMMEDIATE COMPRESS Files sollen sofort komprimiert werden DS DON´T SUBALLOCATE Files soll nicht suballocated werden DM DON´T MIGRATE Files sollen nicht migriet werden (umlagern)
Statusanzeige CC DON´T COMPRESS File konnte nicht komprimiert werden CO COMPRESSED File ist komprimiert M MIGRATED File ist migriert
Abkürzung Beteutung Beschreibung DI DELETE INHIBIT Verzeichnise können nicht gelöscht werden DC DON´T COMPRESS Files innerhalb dieses Verzeichnisses werden nicht komprimiert DM DOM´T MIGRATE Files innerhalb dieses Verzeichnisses werden nicht ausgelagert H HIDDEN Schützt vor dem DOS DIR Kommando IC IMMEDIATE COMPRESS Files innerhalb dieses Verzeichnisses werden sofort komprimert N NORMAL - P PURGE Dateies die in diesen Verzeichnissen standen können nicht wiederhergestellt werden wenn das Verzeichnis gelöscht wurde RI RENAME INHIBIT Verzeichnisse können nicht umbenannt werden SY SYSTEM Kennzeichnet System Directories und schützt vor dem DOS DIR Kommando
NetWare 4 braucht in der config.sys der Arbeitsstationen LASTDRIVE=Z. Das erste NetWare Drive wird bestimmt durch das Kommando FIRST NETWORK DRIVE =XX in der NET.NCF oder in Windows95 Client32 Einstellungen. Ist dort nichts angegeben wird per Default F: als erstes NetWare Drive gesetzt.
Optionen zum MAP-Kommando auf Drive Pointer
Oprion Beispiel Definition
MAP
Anzeigen der Laufwerks Zuordnungen DEL MAP DEL G: Löscht die Laufwerks Zuordnung NEXT MAP NEXT SYS:GAMES Mappt das nächste freie Laufwerk auf SYS:GAMES ROOT MAP ROOT H: = FS_1/SYS:PUBLIC Kreiert eine Pseudo Root. Das Verzeichnis PUBLIC erscheint dem Benutzer als Root. INS MAP INS S1: = FS_1/SYS:PUBLIC Search Drives überschreiben DOS Pfad Anweisungen d.h. der erste Search Drive unter NetWare ersetzt den ersten Pfad, der in der Autoexec.bat der Arbeitsstation steht. Um dies zu verhindern, wird mit dem INSERT Befehl gearbeitet. Damit schieben sich die NetWare Pfade vor die DOS Anweisungen. Diese entfallen erst dann, wenn die 16 Search Drives erreicht sind. NP (No Promt) MAP NP H: = FS_1/SYS:PUBLIC Keine sicherheits abfrage beim überschreiben eines Localen Laufwerks.
Wenn das Directory Map Objekt und der Benutzer im selben Container sind, ist eine zusätzliche Rechtevergabe nicht notwendig. Sind Directory Map Objekt und der Benutzer in unterschiedlichen Containern braucht der Benutzer das [R] READ Recht auf das Path Property (Eigenschaft) des Directory MAP Objektes.
Reihenfolge der abarbeitung der Login Scripts: 1. Container Login Script 2. Profil Login Script 3. User Login Script 4. Default Login Script (nur wenn kein User Login Script vorhanden ist)
Für einen User wird nur das Container Login Script seines Containers ausgeführt, nicht irgendein übergeordnetes.
Der Benutzer braucht auf diesem Profile Login Script explizit das [READ] Recht auf dem Property [Login Script] des Profile Scripts.
Ist kein USER Login Script vorhanden, wird das Default Login Script ausgeführt.
Dieses ist ein Script mit allgemeinen Kommandos [MAP S1: = SYS:PUBLIC), das in der Login.exe implementiert ist. Ein Default Login Script wird auch immer dann ausgeführt, wenn kein Personal Login Script vorhanden ist. Dieses führt u.a. zu doppelten Mappings, kann aber durch den Befehl NO_DEFAULT im Container oder Profile Login Script verhindert werden.
Server FILE_SERVER Name des File Servers
GREETING_TIME
Wird ersetzt durch Mornig Evening Afternoon
LOGIN_NAME
Name mit dem sich der Benutzer einloggt
NDAY_OF_WEEK
Wochentag 1=Sonntag 7=Samstag
HOUR24
Stunden des Tages USER FULL_NAME Full Name des Benutzers
USER_ID
Mail ID des Users
LOGIN_NAME
Anmeldename
MEMBER_OF „Gruppenname“
Wenn Mitglied der Gruppe „Gruppenname“ = True Workstation STATION Connecting-Nummer mit welcher sich der Benutzer eingeloggt hat
P_STATION
Node-Adresse
Kommando Bedeutung Remark Rem ; * Setzt Remarks innerhalb des Scripts WRITE Schreibt den in Anführungszeichen definierten Text auf den Bildschirm WRITE „Guten %GREETING_TIME“
MAP Legt hier Mappings fest, die beim Ablauf dieses Scriptes durchgeführt werden
MAP *1: = Das erste zugriffsfähige Netzwerklaufwerk MAP *1: = SYS:USER/%LOGIN_NAME
MAP S1: = Search Drive 1 wird gesetzt MAP S1: = SYS:PUBLIC
MAP Display Off Zeigt die Durchführung der Mappings nicht auf dem Bildschirm an
MAP Errors Off Zeigt Mapping Fehler nicht am Bildschirm an COMSPEC Legt die Umgebung des DOS Kommando Interpreters COMMAND.COM fest DISPLAY Zeigt einen formatierten Text am Bildschirm an FDISPLAY Zeigt einen formatierten Text am Bildschirm als ASCII Text an. SET Übernahme DOS-SET Variablen
# Ausführung von externen Befehlen (COM EXE BAT) BREAK BREAK ON = Abruch des Scripts durch <STRG + C> möglich INCLUDE Führt eine Datei mit Script Kommandos aus FIRE n Gibt n Fire Phasers IF…THEN…ELSE Befehle werden nur bei Erfüllung Bestimmter Bedingungen durchgeführt. Jede IF…THEN Bedingung muß mit END abgeschlossen werden DRIVE Legt das Drive fest auf das nach dem Script gewechselt werden soll. EXIT Verläßt das Login Script. Nach EXIT kann noch ein Befehl mit maximal 14 Zeichen durchgeführt werden.
Ein Container oder User den Sie über [ASSOCIATIONS] dieser Applikation zugeordnet haben, wird automatisch Trustee des Applikationsobjektes mit allen Rechten.
Ersetzen der Windows Oberfläche Ändern des SHELL Aufrufs der jeweiligen SYSTEM.INI
Windows95 Windows 3.11 Kopieren sie folgende Files auf die lokale Festplatte des Users: NALW95.EXE NALRES32.DLL NALBMP32.DLL NAL.HLP Editieren Sie die SYSTEM.INI durch die folgende Zeile in der [boot] Sektion SHELL=C:\path\NALW95.EXE Kopieren sie folgende Files auf die lokale Festplatte des Users: NALW31.EXE NALRES32.DLL NALBMP32.DLL NAL.HLP Editieren Sie die SYSTEM.INI durch die folgende Zeile in der [boot] Sektion SHELL=C:\path\NALW31.EXE
Realisiert wird dies bei NetWare durch eine Software, dem PRINTSERVER, die vom Administrator konfiguriert und als NLM auf dem FileServer geladen wird.
Der PrintServer wird mit PCONSOLE (DOS - UTILITY) oder dem NWADMIN an der Workstation keiert und konfiguriert.
Tätigkeit
PrintServer Erstellung Der PrintServer bekommt einen Namen
Druckerkonfiguration Pro PrintServer können bis zu 255 Drucker (davon 5 direkt am Server) definiert werden. Entscheidend ist hier nicht der Name des Druckers, sondern die Drucker Nummer (0-254)
Wichtig ist jetzt, daß genau beschrieben wird, wo der Drucker plaziert ist. Entweder hängt der Drucker am Server dann wäre er local. Oder er hängt nicht am PrintServer, dann ist er remote.
Queue mit dem Drucker verbinden Zum Schluß wird der konfigurierte Drucker mit der entsprechenden Queue logisch verbunden.
Umden Drucker an der Arbeitsstation B jetzt dem Netzwerk zugänglich zu machen, muß an dieser Station der Befehl NPRINTER mit dem PrintServerNamen und der richtigen Drucker Nummer aufgerufen werden: Bsp: NPRINTER .PS_LEXMARK.HAMBURG.CNE_INC 0
Queue erstellen Drucker erstellen Drucker konfigurieren Drucker mit der Queue verbinden
NPRINTER an der Workstation laden PrintServer an der Server Console laden PrintServer mit Drucker verbinden PrintServer erstellen Drucker umleitung mit CAPTURE Drucken Managen der Jobs in einer Queue
Geht nur wenn sie einen Netzwerkdrucker mit einer Queue bedienen wollen.
CAPTURE /[OPTION]
Option Beschreibung SH [SHOW] Zeigt die aktuelle Druckumleitung an Q= [QUEUE] Definiert die Queue, in die umgeleitet werden soll.
L= [LOCAL] Legt den LPT Port fest der umgeleitet werden soll. Default ist LPT1
TI [TIMEOUT] Definiert den Zeitpunkt, wann spätestens der Druckjob geschlossen wird, wenn die Applikation kein Druckende Zeichen sendet. AU [AUTOENDCAP] Sollte kein Timeout gesetzt sein, wird der Druckauftrag spätestens dann in die Queue gesckickt, wenn die Applikation verlassen wird. NA [NOAUTOENDCAP] Hier wird spätestens dann gedruckt, wenn mit ENDCAP die Druckumleitungen beendet werden. C [COPIES] Legt die Anzahl der Kopien fest. T [TABS] Legt bei ASCII Texten die Anzahl der Leerzeichen pro Tabs fest. NT [NO TABS] Keine Tabs verwenden. NB [NO BANNER] Kein Deckblatt verwenden. B [BANNER] Oberen Teil des Deckblattes beschreiben. NAM [NAME] Unteren Teil des Deckblattes beschreiben. P [PRINTER] Druckername NFF [NOFORMFEED] Nach Druckauftrag soll kein Formfeed durchgeführt werden.
Capture Q = Laser_Queue /NB /NFF /TI=10 Druckumleitung des LPT1 auf LASER_QUEUE, Es wird ohne Banner gearbeitet, das Timeout ist auf 10 Sekunden gesetzt. Und nach dem drucken wird kein Formfeed durchgeführt.